| Von mir selber kann ich Den Menschen melden Ich elende Zeiten Bittre Brustsorge Erkundet im Kiel Wilden Wogendrang. In des Nachen Steven Wenn an Klippen er stiess; Meine Füsse starr, Mit kalten Klammern; Heiss um Herzen; An des Meervordross'nen Mut. Wer im Lande sich Wie armselig ich Des Verbannten Wege Der Wonnen verlustig, Behangen mit Eiszapfen, Dort hört' ich nur Die windkalte Woge, Mir gedieh zur Wonne Statt Männerlachen Lauscht ich Seehundsrufen Wo Stürme die Steinklippen peitschten, Eisbefiedert; Feuchtbeschwingt .... Der den traurigen SinnNicht gerne glaubt mir, Erlebt im Lande Verwegen und weinuppig, Auf der Wogenstrasse Nachtschatten nahten Frost band die Fluren, Eisig zur Erde. Des Herzens Gedanken Der Salzwogen Spiel Gar häufig heisst mich Auf die Flut zu fahren, Der Auslandsvölker Denn so mutstolz ist Und an Gaben so reich, Und an Taten so tapfer, Dass auf Seemansfahrt Was Gott mit ihm Nicht der Harfe denkt er, Noch an Weibeswonne, Noch an irgend etwas, Sehnsucht fühlt immer, Der Baum treibt Bluten, Die Wiesen blüh'n wonnig, Alles mahnt ihn, Die Ausfahrt zu wagen, Ferne zu wandern Auch der Kuckuck mahnt, Es singt der Sommerwart, Bitter dem Brusthort. Dem glückseligen Manne, Die auf Flüchtinglingspfaden Drum wandert mein Wahnen Meines Gemütes Sinnen Durch des Wales Heimat, Über erdengrunde, Eifernd und gierig; Auf den Walweg strebt; Auf die tosende Hochflut; Die ewigen Freuden Des Glückes im Lande. Dass der Erdenreichtum ...................... Den Atem rauben uns Oder Schwertesgrimm Die todgeweihten, Dem edlen Heil, Der Lebenden Lob, Dass er wirken möge, Und fechten hier, Mit tapferen Taten Dass ihn die Kinder der Menschen Und die Engel allzeit Wenn sein Erbteil einst Im heitern Himmel! --- Der Übermut all Nicht Könige gibt es, Noch Goldausteiler Als sie reiches Mass Und wie echte Herren All der Glanz ist vergangen, Nur Weichherz'ge blieben Mit Mühsal zu walten. Der Erde Edelschar Wie der Männer jeder Es fliegt Alter ihn an, Es jammert der Greis, Der Edeln Kind, Nicht kann der Leichnam, Des Geschmacks sich freu'n, Noch die Hände rühren, Mag ein Schutzherr auch Und die Gräber ihnen Und manchen Geschmieden: | sichere Kunde wie in Mühsalstagen oft erduldet, bange ertragen. viel Kummersitze, Dort wartete mein der Nachtwacht Angst, von Kälte waren vom Frost gebunden der Kummer seufzte und Hunger nagte Die Mühsal kennt nicht, mit Lust ergeht, auf eiskalter See bang gewandelt, der Verwandten beraubt, von Hagel umschauert. die Hochflut tosen, des Wildschwans Lied; des Wasserhuhns Stimme. beim Metgelage und dem Sang der Möve, und Staare schrieen gar oft rief der Adler Kein Freund war dort,mir trösten konnte. wer nur Glück und Wonne und von Leid nichts weiss, wie wegmüd' oft ich weilen musste. von Norden kam Hagel, Flocken fielen Und doch eifern nun dass die hohen Ströme ich selbst erkunde. des Herzens Drang dass ich fern von hinnen Erbland suche. kein Mann auf Erden, so jugendkühn, so teuer dem Herrn --- er nicht sorgend frage, beginnen möchte. noch herrlichen Goldes, noch der Welte Ergötzen, nur des Ozeans Wogen. wer zur See begehrt. die Burgen sind schön, die Welt erwacht: dess Gemüt bereit ist, und sich also sehnt, auf Flutenwegen. mit des Kummers Stimme; Dorge schaffend, Verborgen bleibt was solche dulden, ferne schweifen. --- aus des Bewusstseins Hort, mit Meeresfluten weithin schweifend kehrt eilig zurück der Einsiedler gellt. mein Wunsch mit Macht, drum sind teurer mir als das eitle Leben Ich glaube nimmer, ewig dauert. ..................... Alter und Krankheit, lässt zu Schanden werden tüchtigen Recken. dem einst beschieden der Geleitworte bestes: eh' hinweg er muss, trotz der Feinde Neid, dem Teufel entgegen, künftig preisen, ihm zur Ehre singen, das ewige Glück Hinschwand die Zeit, des Erdenreiches. auch Kaiser nimmer, wie vor Jahren sie galten, von Ruhm sich erkämpften Ehre fanden. der Jubel verstummt. dieser Welt, die sie halten, Die Macht ist zerronnen. altert und welkt, auf dem Mittelgarten: sein Ansehen bleicht; seinen Goldfreund weiss er, in der Erde verscharrt. wenn das Leben schwindet, noch Schmerzen fühlen, noch im Herzen denken, die Geschied'nen bestatten mit Gold bestreuen solch' Mühn ist unnütz. |